Servicenummer 02236 72-3367 

mitgliedschaft/mitglied werden

Änderungen mitteilen online
BKK Basell / Übersicht A–Z

Gesundheitsfonds

Der Gesundheitsfonds im Detail

Voraussetzung für den Gesundheitsfonds ab 01.01.2009 ist der einheitliche Beitragssatz für alle gesetzlich Krankenversicherten. Fonds, das hört sich geheimnisvoll an, klingt irgendwie nach Börse und Spekulanten. Doch der Gesundheitsfonds macht keine waghalsigen Geschäfte und hat nichts Geheimnisvolles an sich. Er wurde bereits im Gesundheitsreformgesetz – vom Deutschen Bundestag im Jahre 2007 beschlossen – vorgesehen und wird mit rund 20 Beschäftigten vom Bundesversicherungsamt in Bonn abgewickelt.

Die Krankenkassenbeiträge der Versicherten und Arbeitgeber bzw. für die Rentner durch den Rentenversicherungsträger fließen ab Januar 2009 in den Gesundheitsfonds. Dazu kommt noch der Bundeszuschuss aus Steuergeldern.

Der Gesundheitsfonds verteilt das Geld an die einzelnen Krankenkassen. Jede bekommt so viel Geld, wie sie objektiv braucht – und zwar nach dem sog. morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich. Auf einen einfachen Nenner gebracht, bedeutet dies: Die Krankenkasse mit mehr kranken Mitgliedern bekommt mehr Geld als die mit den jungen gesunden Versicherten.

Um die Wirtschaftskrise zu bremsen, hat das Bundeskabinett am 27.1.2009 das Konjunkturprogramm II auf den Weg gebracht, aus dem auch die Gesetzlichen Krankenkassen bis Ende 2010 insgesamt 9,5 Milliarden Euro erhalten sollen. Der Betrag soll dem Gesundheitsfonds zusätzlich zufließen und eine Rücknahme der jüngsten Beitragssatzerhöhung ermöglichen. Bekanntlich war mit der Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 für viele gesetzlich Krankenversicherte die Beitragsbelastung deutlich angestiegen.

Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich

Hinter diesem Wortungetüm verbirgt sich ein wesentliches Element der Gesundheitsreform. Der Begriff leitet sich vom lateinischen Wort „morbidus“ für krank ab und ergänzt die vorstehenden Kriterien des bisherigen Risikostrukturausgleichs. Dazu erhalten alle Krankenkassen neben einem Grundbetrag aus dem Gesundheitsfonds Zuschläge für Versicherte mit den 80 häufigsten und schwersten Krankheiten. Beispiele hierfür sind: Krebs, Diabetes, Rheuma, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Asthma, Schlaganfall usw.

Obwohl genaue Prognosen derzeit noch nicht möglich sind, werden bei unserer BKK die Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds ausreichen, um die Ausgaben zu decken.

Auch in Zukunft stehen wir Ihnen als starker Partner in allen Gesundheitsfragen zur Seite – und das bedeutet für uns viel mehr als nur individuelle, persönliche und kompetente Beratung. Wir bieten viele attraktive exklusive Zusatzleistungen – nicht zur Gesundheitsförderung und Prävention sondern auch für eine bestmögliche Versorgung und Betreuung.

BKK Lauftreff und Walking
Bonusprogramm
Behandlungsprogramme
Verbesserte Impfleistungen
Hautkrebs-Screening
Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“
Haushaltshilfe
Hospizversorgung
Betriebliche Gesundheitsförderung
Impfberatung im In- und Ausland
Zahngesundheit für Kinder
Vorsorgeuntersuchungen für Kinder
BKK ExtraPlus Zusatzversicherungen

Gesund und fit mit der BKK Basell. Rufen Sie uns an!

Zusatzinformation Access-Keys: